Das Nürnberger Solidaritätsbündnis “Bleiberecht für Leyla” protestiert gegen eine geplante Abschiebung der 18-jährigen Kurdin. Leyla lebt seit über 6 Jahren in Nürnberg. Sie ist damals mit 11 Jahren im Rahmen einer Familienzusammenführung nach Deutschland gekommen.
Die Stadt Nürnberg arbeitet stark mit Unterstellungen und Vermutungen und konstruiert einen haarsträubenden Abschiebefall, der in keinster Weise gerechtfertigt ist. Ganz im Gegenteil, bei allen Vorwürfen handelt es sich um den Besuch von offiziell angemeldeten Demonstrationen oder kurdischen Kulturveranstaltungen. Allein diese Tatsachen, die durch gesetzlich garantierte Rechte auf Meinungs- und Organisationsfreiheit gedeckt sind, reichen den Behörden aus, Leyla zur potentiellen Terroristen zu degradieren und als eine Gefahr für die Sicherheit der Bundesrepublik darzustellen.
Ein breites Solidaritätsbündnis aus verschiedenen politischen Organisationen ist fest davon überzeugt, dass das Einwohneramt Nürnberg einen Fall konstruiert hat, der vollkommen politisch motiviert ist. Wenn diese Praxis sich durchsetzt, wären auf einmal unzählige Jugendliche und deren Familie mit ähnlichen existenzbedrohenden Maßnahmen konfrontiert.
Stoppt die Abschiebung von Leyla!
Zeigt euren Unmut gegenüber dem Einwohnermeldeamt per Fax oder EMail!
Und auf der Kundgebung am Donnerstag 9. Dezember, ab 14 Uhr, am Rathaus Nürnberg
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